Mein erster Schultag nach der Corona-Schließung!

Bennet (10) geht in die vierte Klasse einer Grundschule in Hamburg. Nach acht Wochen Unterricht zu Hause durfte er Mitte Mai endlich wieder in die Schule! Wie sein erster Tag abgelaufen ist, erzählt Euch Bennet hier:

Als ich in die Schule gekommen bin, musste ich zu einem Seiteneingang gehen, wo ich dann gewartet habe, bis es 8 Uhr wurde. Als wir in der Klasse waren, war unsere Lehrerin schon da, und wir mussten uns alle die Hände waschen und desinfizieren. Nach einer Schulstunde sind wir in die Pause gegangen und mussten im Flur eine Maske tragen. Die Pause hat 15 Minuten gedauert, und wir durften nicht auf den Schulhof, sondern mussten auf dem Lehrerparkplatz stehen. Der Schulhof ist nämlich in der Pause gesperrt. In dieser Zeit haben wir einen Geburtstag nachgefeiert. Wir haben uns alle in einen Kreis gestellt und dann durfte sich das Geburtstagskind ein Geschenk aussuchen.

Als wir wieder in der Klasse waren, mussten wir uns noch Mal die Hände waschen und danach haben wir gefrühstückt. Wir sind nur neun Kinder in der Klasse und sitzen jeder an einem Einzelplatz. Wir sind in zwei Gruppen eingeteilt und haben 3 Stunden Unterricht. Von Montag bis Donnerstag haben wir Unterricht. Die Klassenlehrerinnen wechseln sich jeden Tag ab. An zwei Tagen haben wir Mathe, an den anderen zwei Tagen haben wir Deutsch.

Ich musste um 6:45 Uhr aufstehen. Das war komisch, weil ich sonst immer lange geschlafen habe. Uns wurde extra eine Person zugeteilt, die darauf achtet, dass wir den Abstand halten. Wenn wir in die Schule kommen, dann steht der Betreuer da und lässt uns erst um 8 Uhr rein.

Ich habe mich gefreut, wieder in der Schule zu sein und meine Freunde wiederzusehen. Aber es ist auch komisch mit den ganzen Regeln - und in den Pausen kann man eigentlich nichts machen, außer rumstehen.

26.05.2020 I Von Bennet (10)